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Rückblick Der Tagung Werkstoffplus auto 2018


Materialien und Werkstoffe für neue Fahrzeugkonzepte

Innovationen bei Materialien und Werkstoffen sind die Grundlage, um neue Fahrzeugkonzepte in reale Produkte umzusetzen. "Die Tagung 'werkstoffplus auto' bringt wie keine andere innovative konzeptionelle Ideen mit technologischen Bausteinen für deren Umsetzung zusammen", sagte Prof. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für die Bereiche Energie und Verkehr, anlässlich der Veranstaltungseröffnung. "Die ganze Bandbreite an Innovationskraft und Know-how des DLR kommt im Großprojekt 'Next Generation Car' (NGC) zusammen – von Konzepten, über Materialien und Strukturen bis hin zur Fahrzeugintelligenz für die Mobilität der übernächsten Generation. Mit den Synergien aus diesen Disziplinen sind wir ein geschätzter Partner für Industrie und Forschung, wie diese Tagung eindrucksvoll zeigt", so DLR-Vorstand Lemmer weiter.

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DLR-Vorstand für Energie und Verkehr Prof. Karsten Lemmer bei der Eröffnung der Tagung

Die Automobilindustrie erlebe zurzeit wahrscheinlich den größten Wandel in ihrer Geschichte, so der Amtschef des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Ministerialdirektor Michael Kleiner, in seiner Begrüßungsrede. Mit den Themen Vernetzung, autonomes Fahren und alternative Antriebe werde das Auto praktisch zum zweiten Mal erfunden. Diese Entwicklung sei gerade für Baden-Württemberg, wo 30 Prozent aller Arbeitsplätze der deutschen Fahrzeugindustrie angesiedelt seien, von Bedeutung. "Um das gemeinsame Ziel der Realisierung einer emissionsarmen und klimaneutralen Mobilität zu erreichen, müssen alle verfügbaren Potenziale genutzt werden. Es ist daher von besonderer Bedeutung, dass der Weg zu einer nachhaltigen Mobilität technologieoffen und ohne politische Technologiefestlegung erfolgt", betonte Kleiner. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg sei bestrebt, die Systemkompetenz und das ganzheitliche Denken als wesentliche Stärke des Standorts Baden-Württemberg auch in den neuen Technologien zu erhalten.



Transformation der Automobilbranche im Blick

Selbstlenkende Autos und Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben sind mit der Chance verbunden, die benötigten Fahrzeugkonzepte von Grund auf und aus Nutzerperspektive neu zu denken. Ideen, Ansätze und Projekte dazu standen im Mittelpunkt der Diskussionen auf der Tagung. Beispielsweise bieten alternative Antriebslösungen die Möglichkeit, Antriebskomponenten und Fahrzeugarchitektur wesentlich besser aufeinander abzustimmen, Komponenten wegzulassen oder miteinander zu integrieren, sprich zusammenzufassen. Dies wird die etablierten Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle beeinflussen und somit die Fahrzeug- und Zulieferindustrie vor große Herausforderungen stellen.



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Zum 8. Mal fand die Tagung in der Alten Reithalle im Maritim Hotel in Stuttgart statt

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Die Podiumsdiskussion zum Thema Automatisiertes Fahren und disruptive Konzepte - welche Rolle spielen Karosserie- und Leichtbaukompetenzen zukünftig, welche neuen Werkstofffähigkeiten werden gebraucht?




DLR-Innovationen bei Werkstoffen und Verfahren

Neben vielfältigen Beiträgen aus Wirtschaft und Wissenschaft, zum Beispiel zur Fragen, wie Batteriesysteme möglichst geschickt in die Struktur eines Fahrzeugs integriert werden können, gaben die DLR-Experten einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte: Im Fokus standen unter anderem neue Entwicklungs- und Auslegungsmethoden für die additive Fertigung, neuartige Wärmespeicher für Elektrofahrzeuge sowie Eigenschaften und Potenzial innovativer Aluminiumlegierungen. In der begleitenden Fachausstellung konnten sich die Teilnehmer mittels Exponaten sowie im Gespräch mit den jeweiligen Experten über die thematisierten neuen Technologien und Bauweisen vertieft informieren und austauschen.

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Prof. Thomas Weber (Daimler AG) beim Besuch der Ausstellung


Abendempfang und Dinnerspeech

Zum Ende des ersten Kongresstages erwartete die Teilnehmer ein besonderes Highlight: Prof. Dr. Thomas Weber, Senior Advisor Daimler AG, hat im Rahmen seiner Dinnerspeech spannende Einblicke aus seinem beruflichen Werdegang gewährt und dabei über seine Erfahrungen mit Innovationen zu Werkstoff- oder Verfahrenslösungen berichtet.

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